Bedrohung der Privatsphäre und Unternehmens­informationen

Angreiferunterscheidung

Sowohl Privatsphäre als auch Unternehmensinformationen sind durch mehrere Angreifer gefährdet, deren Gefahrenpotential unterschiedlich ist, variiert und sich überschneidet. Angreifer werden unterschieden in staatliche Angreifer 1. Ordnung (eigennützig), staatliche Angreifer 2. Ordnung (Dritte, primär Unternehmen, zugunsten von Staaten), unternehmerische Angreifer (eigennützig) sowie sonstige Angreifer (eigennützige Hacker u.a.). Subjekte können mehrere Eigenschaften vereinen, so ist eine Bank typischerweise quantitativ primär ein staatlicher Angreifer 2. Ordnung und sekundär ein unternehmerischer Angreifer. Dass Banken Verteidigungsmaßnahmen gegen sonstige Angreifer ergreifen macht sie auch zum Verteidiger, ihre Angreifereigenschaft gegenüber ihren Kunden bleibt jedoch erhalten.

Ein Netzdiagramm, das zeigt, dass Banken zu 65 Prozent staatliche Angreifer 2. Ordnung, zu 25 Prozent unternehmerische Angreifer und zu 10 Prozent Verteidiger sind.

Infografik

HerunterladenDie zwei größten Angreifer auf Privatsphäre und Unternehmensinformationen. Wer dringt in die Privatsphäre ein und wer stiehlt Unternehmensinformationen? Auszug aus der Bedrohungsanalyse, Übersicht (Detailgrad 1), PNG-Datei.

Bedrohungsanalyse, Übersicht (Detailgrad 1)

HerunterladenÜbersichtsartige Kurzanalyse der Bedrohung der Privatsphäre und Unternehmensinformationen durch staatliche und nicht-staatliche Angreifer als erste Information und Basis für Bedrohungsanalysen höherer Detailgrade, Angreifer-Identifikation, quantitative Verteilung, wesentliche Verbindungen und grundlegende nicht-technische Wirkmechanismen, PDF-Datei.

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Schadenspotential

Weltweites jährliches wirtschaftliches Schadenspotential durch Angriffe auf Unternehmensinformationen und auf die Privatsphäre.Ein Säulendiagramm, dass das jährliche wirtschaftliche Schadenspotential durch Angriffe auf Unternehmensinformationen und Privatsphäre zeigt. Unternehmen 490 Milliarden Euro Schaden pro Jahr, Privatpersonen 740 Milliarden Euro Schaden pro Jahr.

Da Wirtschaftsspionage wenig bis nicht detektiert und bei Detektion wenig bis nicht veröffentlicht wird und staatliche Angriffe bei derartigen Erhebungen, Schätzungen und Umfragen bisher nicht erfasst werden, liegt der tatsächliche Schaden höchstwahrscheinlich signifikant höher.

Das bisher nicht untersuchte private wirtschaftliche Schadenspotential durch Angriffe auf die Privatsphäre geht von der Annahme aus, dass jedem in seiner Privatsphäre Verletzten ein Schaden von nur 100 € p.a. ensteht, was ebenfalls signifikant höher liegen sollte. Allein wir bei Vepjulilja beziffern den uns durch Angriffe auf unsere Privatsphäre entstehenden materiellen und immateriellen Schaden mit einer fünf- bis sechsstelligen Summe pro Person und Jahr.